Ge­braucht­wa­gen­markt Ham­burg

AGB


All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen 
 
Für den Ver­kauf ge­brauch­ter Kraft­fahr­zeu­ge zwi­schen Un­ter­neh­mer und ju­ris­ti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts, ei­nem öf­fent­lich-recht­li­chen Son­der­ver­mö­gen oder ei­nem Un­ter­neh­mer, der bei Ab­schluss des Ver­tra­ges in Aus­übung sei­ner ge­werb­li­chen oder selb­stän­di­gen be­ruf­li­chen Tä­tig­keit han­delt 
 
 I. Ver­trags­ab­schluss / Über­tra­gung von Rech­ten und Pflich­ten des Käu­fers
  1. Der Käu­fer ist an die Be­stel­lung höchs­tens 10 Ta­ge, bei Nutz­fahr­zeu­gen 14 Ta­ge ge­bun­den. Der Kauf­ver­trag ist ab­ge­schlos­sen, wenn der Ver­käu­fer die An­nah­me der Be­stel­lung des nä­her be­zeich­ne­ten Kauf­ge­gen­stan­des in­ner­halb der ge­nann­ten Frist schrift­lich be­stä­tigt oder die Lie­fe­rung aus­führt. Der Ver­käu­fer ist je­doch ver­pflich­tet, den Be­stel­ler un­ver­züg­lich zu un­ter­rich­ten, wenn er die Be­stel­lung nicht an­nimmt. 
  2. Über­tra­gung von Rech­ten und Pflich­ten des Käu­fers aus dem Kauf­ver­trag be­dür­fen der schrift­li­chen Zu­stim­mung des Ver­käu­fers. 
 
II. Zah­lung
  1. Der Kauf­preis und Prei­se für Ne­ben­leis­tun­gen sind bei Über­ga­be des Kauf­ge­gen­stan­des und Aus­hän­di­gung oder Über­sen­dung der Rech­nung zur Zah­lung fäl­lig. Die An­nah­me von Zah­lungs­an­wei­sun­gen, Schecks und Wech­seln be­darf der ge­son­der­ten Ver­ein­ba­rung. Sie er­folgt nur er­fül­lungs­hal­ber. Ein­zie­hungs- und Dis­kont­spe­sen so­wie al­le sons­ti­gen Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Käu­fers. 
  2. Ge­gen­an­sprü­che des Ver­käu­fers kann der Käu­fer nur dann auf­rech­nen, wenn die Ge­gen­for­de­rung des Käu­fers un­be­strit­ten ist oder ein rechts­kräf­ti­ger Ti­tel vor­liegt; ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann er nur gel­tend ma­chen, so­weit es auf An­sprü­che aus dem Kauf­ver­trag be­ruht. 
 
 III. Lie­fe­rung und Lie­fer­ver­zug
  1. Lie­fer­ter­mi­ne und Lie­fer­fris­ten, die ver­bind­lich oder un­ver­bind­lich ver­ein­bart wer­den kön­nen, sind schrift­lich an­zu­ge­ben. Lie­fer­fris­ten be­gin­nen mit Ver­trags­ab­schluss. 
  2. Der Käu­fer kann 10 Ta­ge nach Über­schrei­ten ei­nes un­ver­bind­li­chen Lie­fer­ter­mins oder ei­ner un­ver­bind­li­chen Lie­fer­frist den Ver­käu­fer auf­for­dern zu lie­fern. Mit dem Zu­gang der Auf­for­de­rung kommt der Ver­käu­fer in Ver­zug. Hat der Käu­fer An­spruch auf Er­satz ei­nes Ver­zugs­scha­dens, be­schränkt sich die­ser bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit des Ver­käu­fers auf höchs­ten 5 % des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses. Will der Käu­fer dar­über hin­aus vom Ver­trag zu­rück­tre­ten und/oder Scha­den­er­satz statt der Leis­tung ver­lan­gen, muss er dem Ver­käu­fer nach Ab­lauf der Zehn-Ta­ges-Frist ge­mäß Satz 1 ei­ne an­ge­mes­se­ne Frist zur Lie­fe­rung set­zen. Hat der Käu­fer An­spruch auf Scha­den­er­satz statt der Leis­tung, be­schränkt sich der An­spruch bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit auf höchs­tens 10 % des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses. Scha­den­er­satz­an­sprü­che bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit sind aus­ge­schlos­sen. Wird dem Ver­käu­fer, wäh­rend er in Ver­zug ist, die Lie­fe­rung durch Zu­fall un­mög­lich, so haf­tet er mit den vor­ste­hend ver­ein­bar­ten Haf­tungs­be­gren­zun­gen. Der Ver­käu­fer haf­tet nicht, wenn der Scha­den auch bei recht­zei­ti­ger Lie­fe­rung ein­ge­tre­ten wä­re. 
  3. Wird ein ver­bind­li­cher Lie­fer­ter­min oder ei­ne ver­bind­li­che Lie­fer­frist über­schrit­ten, kommt der Ver­käu­fer be­reits mit Schrei­ten des Lie­fer­ter­mins oder der Lie­fer­frist in Ver­zug. Die Rech­te des Käu­fers be­stim­men sich dann nach der Zif­fer 2 Sät­ze 3 bis 6 die­ses Ab­schnitts. 
  4. Hö­he­re Ge­walt oder beim Ver­käu­fer oder des­sen Lie­fe­ran­ten ein­tre­ten­den Be­triebs­stö­run­gen die den Ver­käu­fer oh­ne ei­ge­nes Ver­schul­den vor­über­ge­hend dar­an hin­dern, den Kauf­ge­gen­stand zum ver­ein­bar­ten Ter­min oder in­ner­halb der ver­ein­bar­ten Frist zu lie­fern, ver­än­dern die in Zif­fern 1 bis 3 die­ses Ab­schnit­tes ge­nann­ten Ter­mi­ne und Fris­ten um die Dau­er der durch die­se Um­stän­de be­ding­ten Leis­tungs­stö­run­gen. Füh­ren ent­spre­chen­de Stö­run­gen zu ei­nem Leis­tungs­auf­schub von mehr als vier Mo­na­ten, kann der Käu­fer vom Ver­trag zu­rück­tre­ten. An­de­re Rück­tritts­rech­te blei­ben da­von un­be­rührt.  
 
IV. Ab­nah­me
  1.  Der Käu­fer ist ver­pflich­tet, den Kauf­ge­gen­stand in­ner­halb von 8 Ta­gen nach Kauf­ver­trags­ab­schluss ab­zu­neh­men. Ein spä­te­rer Ab­nah­me­ter­min kann ver­ein­bart wer­den. Die Ver­ein­ba­rung be­darf der Schrift­form. Im Fal­le der Nicht­ab­nah­me kann der Ver­käu­fer von sei­nen ge­setz­li­chen Rech­ten Ge­brauch ma­chen. 
  2. Ver­langt der Ver­käu­fer Scha­den­er­satz, so be­trägt die­ser 10 % des Kauf­prei­ses. Dem Käu­fer bleibt vor­be­hal­ten kei­nen oder ei­nen ge­rin­ge­ren Scha­den, der Ver­käu­fer kann ei­nen hö­he­ren Scha­den nach­wei­sen. 
 
V. Ei­gen­tums­vor­be­halt
  1. Der Kauf­ge­gen­stand bleibt bis zum Aus­gleich der dem Ver­käu­fer auf­grund des Kauf­ver­tra­ges zu­ste­hen­den For­de­run­gen Ei­gen­tum des Ver­käu­fers. Der Ei­gen­tums­vor­be­halt bleibt auch be­ste­hen für al­le For­de­run­gen, die der Ver­käu­fer ge­gen den Käu­fer im Zu­sam­men­hang mit dem Kauf­ge­gen­stand, z. B. auf­grund von Re­pa­ra­tu­ren oder Er­satz­tei­le­lie­fe­run­gen so­wie sons­ti­gen Leis­tun­gen ein­schlie­ß­lich Treib­stoff­lie­fe­run­gen nach­träg­lich er­wirbt. Der Ei­gen­tums­vor­be­halt bleibt auch be­ste­hen für For­de­run­gen des Ver­käu­fers ge­gen den Käu­fer aus den lau­fen­den Ge­schäfts­be­zie­hun­gen bis zum Aus­gleich von ihm Zu­sam­men­hang mit dem Kauf zu­ste­hen­den For­de­run­gen. Wäh­rend der Dau­er des Ei­gen­tums­vor­be­halts steht das Recht zum Be­sitz des Fahr­zeug­brie­fes dem Ver­käu­fer zu. 
  2. Bei Zah­lungs­ver­zug des Käu­fers kann der Ver­käu­fer vom Kauf­ver­trag zu­rück­tre­ten. Hat der Ver­käu­fer An­spruch auf Scha­den­er­satz statt der Leis­tung und nimmt der Ver­käu­fer den Kauf­ge­gen­stand wie­der an sich, so sind Ver­käu­fer und Käu­fer sich dar­über ei­nig, dass der Ver­käu­fer dem Käu­fer den ge­wöhn­li­chen Ver­kaufs­wert des Kauf­ge­gen­stan­des im Zeit­punkt der Rück­nah­me ver­gü­tet. Auf Wunsch des Käu­fers, der nur un­ver­züg­lich nach Rück­nah­me des Kauf­ge­gen­stan­des ge­äu­ßert wer­den kann, wird nach Wahl des Käu­fers ein öf­fent­lich be­stell­ter und ver­ei­dig­ter Sach­ver­stän­di­ger, z. B. der Tech­ni­sche Über­wa­chungs­ver­ein (TÜV), den ge­wöhn­li­chen Ver­kaufs­wert er­mit­teln. 
  3. Der Käu­fer trägt sämt­li­che Kos­ten der Rück­nah­me und der Ver­wer­tung des Kauf­ge­gen­stan­des. Die Ver­wer­tungs­kos­ten be­tra­gen oh­ne Nach­weis 5 % des Ver­wer­tungs­er­lö­ses. Sie sind hö­her an­zu­set­zen, wenn der Ver­käu­fer hö­he­re Kos­ten nach­weist. Dem Käu­fer ist je­doch der Nach­weis ge­stat­tet, dass dem Ver­käu­fer ein Scha­den über­haupt nicht ent­stan­den oder der Scha­den we­sent­lich nied­ri­ger ist als die Pau­scha­le. 
  4. So­lan­ge der Ei­gen­tums­vor­be­halt be­steht, sind nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung des Ver­käu­fers ei­ne Ver­äu­ße­rung, Ver­pfän­dung, Si­che­rungs­über­eig­nung, Ver­mie­tung und an­der­wei­ti­ge, die Si­che­rung des Ver­käu­fers be­ein­träch­ti­gen­de Über­las­sung oder Ver­än­de­rung des Kauf­ge­gen­stan­des zu­läs­sig. 
  5. Bei Zu­grif­fen von Drit­ten, ins­be­son­de­re bei Pfän­dung des Kauf­ge­gen­stan­des oder der Aus­übung des Un­ter­neh­mens­pfand­rechts ei­ner Werk­statt, hat der Käu­fer dem Ver­käu­fer un­ver­züg­lich schrift­lich Mit­tei­lung zu ma­chen so­wie den Drit­ten un­ver­züg­lich auf den Ei­gen­tums­vor­be­halt des Ver­käu­fers hin­zu­wei­sen. 
 
VI. Sach­man­gel
  1. An­sprü­che des Käu­fers we­gen Sach­män­gel ver­jäh­ren in ei­nem Jahr ab Ab­lie­fe­rung des Kauf­ge­gen­stan­des an den Käu­fer. An­sprü­che bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen von Män­geln oder der Über­nah­me ei­ner Ga­ran­tie für die Be­schaf­fen­heit oder aber Scha­dens­an­sprü­che bei Ver­let­zung von Le­ben, Kör­per und Ge­sund­heit blei­ben hier­von un­be­rührt. Na­tür­li­cher Ver­schleiß ist von der Ge­währ­leis­tung aus­ge­schlos­sen. Die Haf­tung für Scha­den­er­satz re­gelt Zif­fer VII. 
  2. Der Käu­fer hat et­wai­ge of­fen­sicht­li­che Män­gel in­ner­halb ei­ner Aus­schluss­frist von zwei Wo­chen nach Über­ga­be schrift­lich ge­gen­über dem Ver­käu­fer zu rü­gen. 
 
VII. Ga­ran­ti­en
  1. Der Ver­käu­fer gibt kei­ner­lei Ga­ran­ti­en. Ins­be­son­de­re stellt die Ver­ein­ba­rung/Be­schrei­bung über die Be­schaf­fen­heit kei­ne Ga­ran­tie ge­mäß § 443 BGB dar. So­weit noch Her­stel­ler­ga­ran­ti­en be­ste­hen soll­ten, kön­nen hier­aus kei­ne An­sprü­che ge­gen den Ver­käu­fer ab­ge­lei­tet wer­den. Un­ter die Her­stel­ler­ga­ran­tie fal­len­de Schä­den be­dür­fen vor ih­rer Be­he­bung ei­ner An­er­ken­nung durch ei­nen au­to­ri­sier­ten Ver­trags­händ­ler des Her­stel­lers/Im­por­teurs als Ga­ran­tie­fall. 
  2. Um die Her­stel­ler­ga­ran­tie nicht zu ver­lie­ren, ist es von grö­ß­ter Be­deu­tung, dass die vom Her­stel­ler ge­mäß Ser­vice­heft ge­for­der­ten In­spek­ti­ons­in­ter­val­le vom Käu­fer ge­nau­es­tens ein­ge­hal­ten wer­den, wo­bei die In­spek­tio­nen in ei­ner vom Her­stel­ler/Im­por­teur an­er­kann­ten Ver­trags­werk­statt durch­ge­führt wer­den müs­sen. Bei Fahr­zeu­gen, wel­che aus EU-Län­dern im­por­tiert wur­den, ist dar­auf zu ach­ten, dass be­dingt durch Trans­port, Stand­zei­ten etc. die Ga­ran­tie­zeit be­reits an­ge­fan­gen hat zu lau­fen und das Fahr­zeug bei Über­nah­me durch den Käu­fer nicht mehr die vol­len Ga­ran­ti­e­ta­ge hat, wel­che vom Her­stel­ler zu­ge­stan­den wer­den. Die­se Ein­schrän­kung wird vom Käu­fer aus­drück­lich an­er­kannt und ak­zep­tiert. In die­sen Fäl­len be­ginnt die Ga­ran­tie­frist, nach de­ren Lauf auch die Ser­vice­ter­mi­ne zu be­rech­nen sind, mit dem Ab­lie­fe­rungs­da­tum im Aus­land, auf wel­ches vom Ver­käu­fer hin­ge­wie­sen wird. Ent­fal­len durch vom Käu­fer zu ver­tre­ten­de oder nicht zu ver­tre­ten­de Ver­stö­ße ge­gen die Ga­ran­tie­be­stim­mun­gen die An­sprü­che aus der Her­stel­ler­ga­ran­tie, so hat der Ver­käu­fer für die dar­aus ent­ste­hen­den Nach­tei­le nicht ein­zu­ste­hen. Fer­ner ent­fal­len die Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che ge­gen­über dem Ver­käu­fer in­so­weit, als die Be­sei­ti­gung der Män­gel un­ter die Her­stel­ler­ga­ran­tie, mit­hin un­ter die Pflich­ten des Her­stel­lers ge­fal­len wä­re. 
 
VIII. Haf­tung
  1. Hat der Ver­käu­fer auf­grund der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen nach Ma­ßga­be die­ser Be­din­gun­gen für ei­nen Scha­den auf­zu­kom­men, der leicht fahr­läs­sig ver­ur­sacht wur­de, so haf­tet der Ver­käu­fer be­schränkt. Die Haf­tung be­steht nur bei Ver­let­zun­gen ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten und ist auf den bei Ver­trags­ab­schluss vor­her­seh­ba­ren ty­pi­schen Sach­scha­den be­grenzt. Die­se Be­schrän­kung gilt nicht bei Ver­let­zun­gen von Le­ben, Kör­per und Ge­sund­heit. So­weit der Scha­den durch ei­ne vom Käu­fer für den be­tref­fen­den Scha­den­fall ab­ge­schlos­se­ne Ver­si­che­rung (aus­ge­nom­men Sum­men­ver­si­che­rung) ge­deckt ist, haf­tet der Ver­käu­fer nur für et­wai­ge da­mit ver­bun­de­ne Nach­tei­le des Käu­fers, z. B. hö­he­re Ver­si­che­rungs­prä­mi­en oder Zins­nach­tei­le bis zur Scha­den­re­gu­lie­rung durch die Ver­si­che­rung. Das Glei­che gilt für Schä­den, die durch ei­nen Man­gel ver­ur­sacht wor­den sind. 
  2. Un­ab­hän­gig von ei­nem Ver­schul­den des Ver­käu­fers bleibt ei­ne et­wai­ge Haf­tung des Ver­käu­fers bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen des Man­gels, aus der Über­nah­me ei­ner Ga­ran­tie oder ei­nes Be­schaf­fungs­ri­si­kos und nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz un­be­rührt. 
  3. Die Haf­tung we­gen Lie­fer­ver­zu­ges ist in Ab­schnitt III ab­schlie­ßend ge­re­gelt. 
  4. Aus­ge­schlos­sen ist die per­sön­li­che Haf­tung des ge­setz­li­chen Ver­tre­ter, Er­fül­lungs­ge­hil­fen und Be­triebs­an­ge­hö­ri­gen des Ver­käu­fers für von ih­nen durch leich­te Fahr­läs­sig­keit ver­ur­sach­te Schä­den. 
 
IX. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand
  1. Er­fül­lungs­ort ist für die Lie­fe­rung des Kauf­ge­gen­stan­des wie für al­le ge­gen­sei­ti­gen An­sprü­che der Sitz des Ver­käu­fers. 
  2. Für sämt­li­che ge­gen­wär­ti­gen und zu­künf­ti­gen An­sprü­che aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung ein­schlie­ß­lich Wech­sel- und Scheck­for­de­run­gen ist aus­schlie­ß­li­cher Ge­richts­stand der Sitz des Ver­käu­fers. Im Üb­ri­gen ver­bleibt es bei den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen. Der glei­che Ge­richts­stand gilt, wenn der Käu­fer kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richt­stand im In­land hat, nach Ver­trags­ab­schluss sei­nen Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­cher Auf­ent­halts­ort zum Zeit­punkt der Kla­ger­he­bung nicht be­kannt ist. 
 
X. Schrift­form / Sal­va­to­ri­sche Klau­sel
  1. Ne­ben­ab­re­den und Zu­si­che­run­gen wur­den nicht ge­trof­fen. Nach­träg­li­che Än­de­run­gen die­ses Ver­tra­ges so­wie et­wai­ge Zu­si­che­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Gül­tig­keit schrift­li­cher Be­stä­ti­gung durch den Ver­käu­fer. 
  2. Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam sein oder nach Ver­trags­schluss un­wirk­sam wer­den, bleibt da­von die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im Üb­ri­gen un­be­rührt. 
 
FÜR DEN VER­KAUF GE­BRAUCH­TER KRAFT­FAHR­ZEU­GE ZWI­SCHEN UN­TER­NEH­MER UND VER­BRAU­CHER 
 
I. Ver­trags­ab­schluss / Über­tra­gung von Rech­ten und Pflich­ten des Käu­fers
  1. Der Käu­fer ist an die Be­stel­lung höchs­tens 10 Ta­ge ge­bun­den. Der Kauf­ver­trag ist ab­ge­schlos­sen, wenn der Ver­käu­fer die An­nah­me der Be­stel­lung des nä­her be­zeich­ne­ten Kauf­ge­gen­stan­des in­ner­halb der ge­nann­ten Frist schrift­lich be­stä­tigt oder die Lie­fe­rung aus­führt. Der Ver­käu­fer ist je­doch ver­pflich­tet, den Be­stel­ler un­ver­züg­lich zu un­ter­rich­ten, wenn er die Be­stel­lung nicht an­nimmt. 
  2. Über­tra­gung von Rech­ten und Pflich­ten des Käu­fers aus dem Kauf­ver­trag be­dür­fen der schrift­li­chen Zu­stim­mung des Ver­käu­fers. 
 
II. Zah­lung
  1. Der Kauf­preis und Prei­se für Ne­ben­leis­tun­gen sind bei Über­ga­be des Kauf­ge­gen­stan­des und Aus­hän­di­gung oder Über­sen­dung der Rech­nung zur Zah­lung fäl­lig. Die An­nah­me von Zah­lungs­an­wei­sun­gen, Schecks und Wech­seln be­darf der ge­son­der­ten Ver­ein­ba­rung. Sie er­folgt nur er­fül­lungs­hal­ber. Ein­zie­hungs- und Dis­kont­spe­sen so­wie al­le sons­ti­gen Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Käu­fers. 
  2. Ge­gen­an­sprü­che des Ver­käu­fers kann der Käu­fer nur dann auf­rech­nen, wenn die Ge­gen­for­de­rung des Käu­fers un­be­strit­ten ist oder ein rechts­kräf­ti­ger Ti­tel vor­liegt; ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann er nur gel­tend ma­chen, so­weit es auf An­sprü­che aus dem Kauf­ver­trag be­ruht. 
 
III. Lie­fe­rung und Lie­fer­ver­zug
  1. Lie­fer­ter­mi­ne und Lie­fer­fris­ten, die ver­bind­lich oder un­ver­bind­lich ver­ein­bart wer­den kön­nen, sind schrift­lich an­zu­ge­ben. Lie­fer­fris­ten be­gin­nen mit Ver­trags­ab­schluss. 
  2. Der Käu­fer kann 10 Ta­ge nach Über­schrei­ten ei­nes un­ver­bind­li­chen Lie­fer­ter­mins oder ei­ner un­ver­bind­li­chen Lie­fer­frist den Ver­käu­fer auf­for­dern zu lie­fern. Mit dem Zu­gang der Auf­for­de­rung kommt der Ver­käu­fer in Ver­zug. Hat der Käu­fer An­spruch auf Er­satz ei­nes Ver­zugs­scha­dens, be­schränkt sich die­ser bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit des Ver­käu­fers auf höchs­ten 5 % des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses. Will der Käu­fer dar­über hin­aus vom Ver­trag zu­rück­tre­ten und/oder Scha­den­er­satz statt der Leis­tung ver­lan­gen, muss er dem Ver­käu­fer nach Ab­lauf der Zehn-Ta­ges-Frist ge­mäß Satz 1 ei­ne an­ge­mes­se­ne Frist zur Lie­fe­rung set­zen. Hat der Käu­fer An­spruch auf Scha­den­er­satz statt der Leis­tung, be­schränkt sich der An­spruch bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit auf höchs­tens 10 % des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses. Wird dem Ver­käu­fer, wäh­rend er in Ver­zug ist, die Lie­fe­rung durch Zu­fall un­mög­lich, so haf­tet er mit den vor­ste­hend ver­ein­bar­ten Haf­tungs­be­gren­zun­gen. Der Ver­käu­fer haf­tet nicht, wenn der Scha­den auch bei recht­zei­ti­ger Lie­fe­rung ein­ge­tre­ten wä­re. 
  3. Wird ein ver­bind­li­cher Lie­fer­ter­min oder ei­ne ver­bind­li­che Lie­fer­frist über­schrit­ten, kommt der Ver­käu­fer be­reits mit Schrei­ten des Lie­fer­ter­mins oder der Lie­fer­frist in Ver­zug. Die Rech­te des Käu­fers be­stim­men sich dann nach der Zif­fer 2 Sät­ze 3 bis 6 die­ses Ab­schnitts. 
  4. Hö­he­re Ge­walt oder beim Ver­käu­fer oder des­sen Lie­fe­ran­ten ein­tre­ten­den Be­triebs­stö­run­gen die den Ver­käu­fer oh­ne ei­ge­nes Ver­schul­den vor­über­ge­hend dar­an hin­dern, den Kauf­ge­gen­stand zum ver­ein­bar­ten Ter­min oder in­ner­halb der ver­ein­bar­ten Frist zu lie­fern, ver­än­dern die in Zif­fern 1 bis 3 die­ses Ab­schnit­tes ge­nann­ten Ter­mi­ne und Fris­ten um die Dau­er der durch die­se Um­stän­de be­ding­ten Leis­tungs­stö­run­gen. Füh­ren ent­spre­chen­de Stö­run­gen zu ei­nem Leis­tungs­auf­schub von mehr als vier Mo­na­ten, kann der Käu­fer vom Ver­trag zu­rück­tre­ten. An­de­re Rück­tritts­rech­te blei­ben da­von un­be­rührt.  
 
IV. Ab­nah­me
  1. Der Käu­fer ist ver­pflich­tet, den Kauf­ge­gen­stand in­ner­halb von 8 Ta­gen nach Kauf­ver­trags­ab­schluss ab­zu­neh­men. Ein spä­te­rer Ab­nah­me­ter­min kann ver­ein­bart wer­den. Die Ver­ein­ba­rung be­darf der Schrift­form. Im Fal­le der Nicht­ab­nah­me kann der Ver­käu­fer von sei­nen ge­setz­li­chen Rech­ten Ge­brauch ma­chen. 
  2.  Ver­langt der Ver­käu­fer Scha­den­er­satz, so be­trägt die­ser 10 % des Kauf­prei­ses. Dem Käu­fer bleibt vor­be­hal­ten kei­nen oder ei­nen ge­rin­ge­ren Scha­den, der Ver­käu­fer kann ei­nen hö­he­ren Scha­den nach­wei­sen. 
 
V. Ei­gen­tums­vor­be­halt 
 
  1. Der Kauf­ge­gen­stand bleibt bis zum Aus­gleich der dem Ver­käu­fer auf­grund des Kauf­ver­tra­ges zu­ste­hen­den For­de­run­gen Ei­gen­tum des Ver­käu­fers. Der Ei­gen­tums­vor­be­halt bleibt auch be­ste­hen für al­le For­de­run­gen, die der Ver­käu­fer ge­gen den Käu­fer im Zu­sam­men­hang mit dem Kauf­ge­gen­stand, z. B. auf­grund von Re­pa­ra­tu­ren oder Er­satz­tei­le­lie­fe­run­gen so­wie sons­ti­gen Leis­tun­gen ein­schlie­ß­lich Treib­stoff­lie­fe­run­gen nach­träg­lich er­wirbt. Wäh­rend der Dau­er des Ei­gen­tums­vor­be­halts steht das Recht zum Be­sitz des Fahr­zeug­brie­fes dem Ver­käu­fer zu. 
  2. Bei Zah­lungs­ver­zug des Käu­fers kann der Ver­käu­fer vom Kauf­ver­trag zu­rück­tre­ten. Hat der Ver­käu­fer An­spruch auf Scha­den­er­satz statt der Leis­tung und nimmt der Ver­käu­fer den Kauf­ge­gen­stand wie­der an sich, so sind Ver­käu­fer und Käu­fer sich dar­über ei­nig, dass der Ver­käu­fer dem Käu­fer den ge­wöhn­li­chen Ver­kaufs­wert des Kauf­ge­gen­stan­des im Zeit­punkt der Rück­nah­me ver­gü­tet. Auf Wunsch des Käu­fers, der nur un­ver­züg­lich nach Rück­nah­me des Kauf­ge­gen­stan­des ge­äu­ßert wer­den kann, wird nach Wahl des Käu­fers ein öf­fent­lich be­stell­ter und ver­ei­dig­ter Sach­ver­stän­di­ger, z. B. der Tech­ni­sche Über­wa­chungs­ver­ein (TÜV), den ge­wöhn­li­chen Ver­kaufs­wert er­mit­teln. 
  3. Der Käu­fer trägt sämt­li­che Kos­ten der Rück­nah­me und der Ver­wer­tung des Kauf­ge­gen­stan­des. Die Ver­wer­tungs­kos­ten be­tra­gen oh­ne Nach­weis 5 % des Ver­wer­tungs­er­lö­ses. Sie sind hö­her an­zu­set­zen, wenn der Ver­käu­fer hö­he­re Kos­ten nach­weist. Dem Käu­fer ist je­doch der Nach­weis ge­stat­tet, dass dem Ver­käu­fer ein Scha­den über­haupt nicht ent­stan­den oder der Scha­den we­sent­lich nied­ri­ger ist als die Pau­scha­le. 
  4. So­lan­ge der Ei­gen­tums­vor­be­halt be­steht, sind nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung des Ver­käu­fers ei­ne Ver­äu­ße­rung, Ver­pfän­dung, Si­che­rungs­über­eig­nung, Ver­mie­tung und an­der­wei­ti­ge, die Si­che­rung des Ver­käu­fers be­ein­träch­ti­gen­de Über­las­sung oder Ver­än­de­rung des Kauf­ge­gen­stan­des zu­läs­sig. 
  5. Bei Zu­grif­fen von Drit­ten, ins­be­son­de­re bei Pfän­dung des Kauf­ge­gen­stan­des oder der Aus­übung des Un­ter­neh­mens­pfand­rechts ei­ner Werk­statt, hat der Käu­fer dem Ver­käu­fer un­ver­züg­lich schrift­lich Mit­tei­lung zu ma­chen so­wie den Drit­ten un­ver­züg­lich auf den Ei­gen­tums­vor­be­halt des Ver­käu­fers hin­zu­wei­sen. 
 
VI. Sach­man­gel
  1. An­sprü­che des Käu­fers we­gen Sach­män­gel ver­jäh­ren in ei­nem Jahr ab Ab­lie­fe­rung des Kauf­ge­gen­stan­des an den Käu­fer. An­sprü­che bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen von Män­geln oder der Über­nah­me ei­ner Ga­ran­tie für die Be­schaf­fen­heit blei­ben hier­von un­be­rührt. Na­tür­li­cher Ver­schleiß ist von der Ge­währ­leis­tung aus­ge­schlos­sen. 
  2. Die Haf­tung für Scha­den­er­satz re­gelt Zif­fer VIII. Der Käu­fer hat et­wai­ge of­fen­sicht­li­che Män­gel in­ner­halb ei­ner Aus­schluss­frist von zwei Wo­chen nach Über­ga­be schrift­lich ge­gen­über dem Ver­käu­fer zu rü­gen. 
 
VII. Ga­ran­ti­en
  1. Der Ver­käu­fer gibt kei­ner­lei Ga­ran­ti­en. Ins­be­son­de­re stellt die Ver­ein­ba­rung/Be­schrei­bung über die Be­schaf­fen­heit kei­ne Ga­ran­tie ge­mäß § 443 BGB dar. So­weit noch Her­stel­ler­ga­ran­ti­en be­ste­hen soll­ten, kön­nen hier­aus kei­ne An­sprü­che ge­gen den Ver­käu­fer ab­ge­lei­tet wer­den. Un­ter die Her­stel­ler­ga­ran­tie fal­len­de Schä­den be­dür­fen vor ih­rer Be­he­bung ei­ner An­er­ken­nung durch ei­nen au­to­ri­sier­ten Ver­trags­händ­ler des Her­stel­lers/Im­por­teurs als Ga­ran­tie­fall. 
  2. Um die Her­stel­ler­ga­ran­tie nicht zu ver­lie­ren, ist es von grö­ß­ter Be­deu­tung, dass die vom Her­stel­ler ge­mäß Ser­vice­heft ge­for­der­ten In­spek­ti­ons­in­ter­val­le vom Käu­fer ge­nau­es­tens ein­ge­hal­ten wer­den, wo­bei die In­spek­tio­nen in ei­ner vom Her­stel­ler/ Im­por­teur an­er­kann­ten Ver­trags­werk­statt durch­ge­führt wer­den müs­sen. Bei Fahr­zeu­gen, wel­che aus EU-Län­dern im­por­tiert wur­den, ist dar­auf zu ach­ten, dass be­dingt durch Trans­port, Stand­zei­ten etc. die Ga­ran­tie­zeit be­reits an­ge­fan­gen hat zu lau­fen und das Fahr­zeug bei Über­nah­me durch den Käu­fer nicht mehr die vol­len Ga­ran­ti­e­ta­ge hat, wel­che vom Her­stel­ler zu­ge­stan­den wer­den. Die­se Ein­schrän­kung wird vom Käu­fer aus­drück­lich an­er­kannt und ak­zep­tiert. In die­sen Fäl­len be­ginnt die Ga­ran­tie­frist, nach de­ren Lauf auch die Ser­vice­ter­mi­ne zu be­rech­nen sind, mit dem Ab­lie­fe­rungs­da­tum im Aus­land, auf wel­ches vom Ver­käu­fer hin­ge­wie­sen wird. Ent­fal­len durch vom Käu­fer zu ver­tre­ten­de oder nicht zu ver­tre­ten­de Ver­stö­ße ge­gen die Ga­ran­tie­be­stim­mun­gen die An­sprü­che aus der Her­stel­ler­ga­ran­tie, so hat der Ver­käu­fer für die dar­aus ent­ste­hen­den Nach­tei­le nicht ein­zu­ste­hen. Fer­ner ent­fal­len die Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che ge­gen­über dem Ver­käu­fer in­so­weit, als die Be­sei­ti­gung der Män­gel un­ter die Her­stel­ler­ga­ran­tie, mit­hin un­ter die Pflich­ten des Her­stel­lers ge­fal­len wä­re. 
 
VIII. Haf­tung
  1. Hat der Ver­käu­fer auf­grund der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen nach Ma­ßga­be die­ser Be­din­gun­gen für ei­nen Scha­den auf­zu­kom­men, der leicht fahr­läs­sig ver­ur­sacht wur­de, so haf­tet der Ver­käu­fer be­schränkt. Die Haf­tung be­steht nur bei Ver­let­zun­gen ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten und ist auf den bei Ver­trags­ab­schluss vor­her­seh­ba­ren ty­pi­schen Sach­scha­den be­grenzt. Die­se Be­schrän­kung gilt nicht bei Ver­let­zun­gen von Le­ben, Kör­per und Ge­sund­heit. So­weit der Scha­den durch ei­ne vom Käu­fer für den be­tref­fen­den Scha­den­fall ab­ge­schlos­se­ne Ver­si­che­rung (aus­ge­nom­men Sum­men­ver­si­che­rung) ge­deckt ist, haf­tet der Ver­käu­fer nur für et­wai­ge da­mit ver­bun­de­ne Nach­tei­le des Käu­fers, z. B. hö­he­re Ver­si­che­rungs­prä­mi­en oder Zins­nach­tei­le bis zur Scha­den­re­gu­lie­rung durch die Ver­si­che­rung. Das Glei­che gilt für Schä­den, die durch ei­nen Man­gel ver­ur­sacht wor­den sind. 
  2. Un­ab­hän­gig von ei­nem Ver­schul­den des Ver­käu­fers bleibt ei­ne et­wai­ge Haf­tung des Ver­käu­fers bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen des Man­gels, aus der Über­nah­me ei­ner Ga­ran­tie oder ei­nes Be­schaf­fungs­ri­si­kos und nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz un­be­rührt. 
  3. Die Haf­tung we­gen Lie­fer­ver­zu­ges ist in Ab­schnitt III ab­schlie­ßend ge­re­gelt. 
  4. Aus­ge­schlos­sen ist die per­sön­li­che Haf­tung des ge­setz­li­chen Ver­tre­ter, Er­fül­lungs­ge­hil­fen und Be­triebs­an­ge­hö­ri­gen des Ver­käu­fers für von ih­nen durch leich­te Fahr­läs­sig­keit ver­ur­sach­te Schä­den. 
 
VIII. Schrift­form / Sal­va­to­ri­sche Klau­sel
  1. Ne­ben­ab­re­den und Zu­si­che­run­gen wur­den nicht ge­trof­fen. Nach­träg­li­che Än­de­run­gen die­ses Ver­tra­ges so­wie et­wai­ge Zu­si­che­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Gül­tig­keit schrift­li­cher Be­stä­ti­gung durch den Ver­käu­fer. 
  2. Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam sein oder nach Ver­trags­schluss un­wirk­sam wer­den, bleibt da­von die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im Üb­ri­gen un­be­rührt.